Bangkok

Sonntag, 14.01.2018

So endlich gibts lecker Essen! 

Wir kosten uns mal durch!

Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle :)

Kho Chang

Donnerstag, 11.01.2018

Nachdem wir uns unseren ersten Sonnenbrand dieser Reise eingefangen hatten, ging es mit dem großen Bus ab Richtung thailändische Grenze. Diese Aktion dauerte natürlich wie üblich etwas länger. An der Grenze brauchten wir ganze 2 Stunden für Ein - und Ausreise. Unser Fazit über Kambodscha ist eher ernüchternd. Aber das liegt evlt. daran, dass wir von Laos so sehr begeistert waren.

Nach der Grenze ging es weiter mit dem Minivan Richtung unserem neuen Zieles: die Insel Kho Chang. Nach guten 45 min überholte der Fahrer einen Roller, das geschah aber gerade als wir auf eine etwas engere Brücke fuhren. Natürlich kam auch Gegenverkehr, es kam wie es kommen musste. Es gab einen Knall und der Seitenspiegel schlug durch das Fahrerfenster in den Minivan ein. Ein Meer aus Glassplittern ergoss sich in den Van. Nachdem wir gehalten hatten, boten wir dem Fahrer unser Wasser an, denn dieser war schneeweiß im Gesicht (alles voller Glas). Der spülte dankend sein Gesicht, riß die Scheibe aus der Fassung und flackte sie in den Straßengraben. Weiter ging es! Dass er am Arm blutete, schien ihn eher weniger zu kümmern. Was für eine Fahrt, bei jedem weiteren Überholvorgang fieberten wir natürlich mit. 

Pünktlich nahmen wir die letzte Fähre auf die Insel. Wir hatten nur eine Nacht gebucht, sind aber mittlerweile eine Woche hier. Absolut schön hier, weiße palmengesäumte Strände, glasklares Wasser und jede Menge Tauchschulen.

Wir nahmen uns also die "beste" raus und Sophie machte erfolgreich ihren Open Water Tauchschein. Erik machte derweil nochmal einen Refreshkurs. Ab jetzt können wir die Unterwasserwelt Südostasiens erkunden.

Uns geht es hier gut, wir entspannen am Strand und lassen das Leben mal Leben sein

Lg 

Sihanoukville

Montag, 08.01.2018

Wir entschieden uns also einen langsamen, einen lokalen Bus, zu nehmen. Es ging pünktlich in unserer Unterkunft in Phnom Penh los. Danach warteten wir eine Stunde länger, als die eigentliche Startzeit angegeben wurde. Nach dem der Bus mit 3 Hanseln startete, wussten wir das es länger dauern könnte. Ganze 2h brauchte der Bus aus der Stadt, weil hier und da Hinz und Kunz eingeladen wurden. Wozu startet der Bus überhaupt an einer Busstation? Also schon gute 3h des planmässig 7h Trips waren dahin. Nach einer weiteren knappen Stunde fahrt, stürmt eine der letzten Passagiere nach vorne und schreit: Fire!!! Na super, hinter uns plötzlich nur noch Rauch. Alle man raus aus dem Bus und ab in die pralle Mittagssonne. Nach kurzem hin und her war klar- der Bus ist hinüber. 2h warten auf einen neuen Bus, meinte der Fahrer. Leute!, wir sind lange genug hier um zu wissen das dass heißt: 3-5h!

Erik schaute derweil ob ein Minivan oder Bus vorbei kommt den man evllt anhalten könnte. Leider Fehlanzeige! Aber Erik entdeckte einen leeren Minivan, dessen Fahrer gelangweilt am Steuer saß. Der Fahrer konnte kein Wort Englisch und Erik kein Wort Khmer. Aber nach kurzen hin und her war klar, der würde fahren. Also noch  schnell die anderen Fahrgäste gefragt- Wer hat es eilig? Zack fanden sich 7 man die nicht auf den Ersatzbus warten wollten. Einige waren sogar aus Kambodscha, die konnten den Fahrpreis noch deutlich drücken. So ging es noch 4h bis Sihanoukville. 

Dort angekommen nahmen wir unsere Bambushütte in Beschlag. Leider hatten wir schon Untermieter, diesmal waren es Ratten. 

Wir beschlossen nur 2 Tage zu bleiben und zogen nach der ersten Nacht um. Irgendwie ist Kambodscha nicht unser Fall. Ein Tag am Strand und ein Abend bei Livemusik sollten genügen. 

Wir hatten uns neue Ziele gesteckt! Endlich ab nach Thailand- tauchen!

Das auf dieser Reise das nächste Busunglück passieren sollte, konnten wir ja wirklich nicht ahnen.

Aber keine Sorge, alles ist gut.

Lg

Phnom Penh oder wie wir sagen Knong Päängh

Mittwoch, 03.01.2018

Von Battambang aus buchten wir diesmal einen Minivan. Dieser wird hier als VIP - VAN angepreist. Der soll die 300km lange Strecke in 5h schaffen. Der lokale Bus benötigt ganze 8h bis nach Phnom Penh. Und wie das zustande kommt wissen wir ja bereits. 

Wir wurden also pünktlich am Hotel abgeholt und nahmen in einem sehr geräumigen Van platz. Das die Minivan-Fahrer in Kambodscha für ihren  rasanten Fahrstil bekannt sind, hatten wir zwar gelesen, aber was die nächsten 4,5h abging war jenseits von gut und böse. 

Mit 120km/h kachelten wir über die Landstrasse Kambodschas. Es wurde alles überholt was sich bewegte oder vor uns fuhr. Warum er sich die Mühe gegeben hat immer auf die Hupe zu drücken ist uns noch unklar, er hätte auch gleich mit dem Dauerhupton bis nach P.P. durchfahren können. Das teilweise nur 60 oder 40 km/h erlaubt war, schien ihn genau so viel zu interessieren wie die doppelt durchgezogenen Linien. Alles nur Richtlinien oder gar nur Dekoration der Strasse? Auf jeden Fall wurde uns anders ums Herz und wir beschlossen solche fahrten nicht mehr zu buchen.  Nach dem Motto: Lieber spät als nie! Aber wir hatten zwischen drin noch Zeit die Karre waschen zu lassen. Das schien wichtig, so machte er die Schiebetür auf um uns herraus zu bitten. Genau in diesem Augenblick kärchert der Platsch von der gegenüberliegenden Waschbox in die Tür! Und wer saß an der Tür? Der Wolf! Danke auch!

In Phnom Penh angekommen, nahmen wir unsere Unterkunft in Beschlag. Danach ging es zum Königspalast. Nach einer dicken Eintrittgebühr ging es durch die Paläste und die Schatzsammlungen des kambodschanischen Königs. Naja, wer nicht so weit reisen möchte, der geht einfach ins dresdner Schloss. 

Am nächsten Tag hatten wir uns noch den Berg ( Phnom ) , wo die Frau Penh saß, zu gemüte geführt. Danach stand das Kapitel: Rote Khmer und der Genozid in den 70ern an. Also ging es zu Besuch im Gefängnis ( Folteranlage )S-21. Mit dem Audioguide versehen, schauten wir uns 3h das Gefängis ( was mal eine Grundschule war) an. Was man hier vermittelt bekommen hat kann man hier nicht wieder geben. Auf jedenfall quälten, folterten und töteten die Roten Khmer hier 20000 Leute. Im ganzen Land waren es wie schon erwähnt 2 Millionen. Eine so dumme & stumpfe Weltanschaung, wie die Roten Khmer in hatten, kann man absolut nicht verstehen. Es ist immer wieder verrückt zu sehen wozu der Mensch in der Lage ist. Man sieht heute noch das Blut an den Wänden der Gefängniszellen. Also es ist noch absolut so, wie die Vietnamesischen Befreier es vor gefunden haben. Absolut absort das die Anführer erst vor einigen Jahren dafür verurteilt wurden.

Die Killingfields wollten wir uns an diesem Tag nicht auch noch ansehen, somit sparten wir uns diesen Besuch. 

Auch wenn man sehr viel Geschichte in der Stadt erlebt, ist es dennoch nicht unser Ort zum bleiben. Leider gibt es hier sehr viel Elend auf den Straßen. 

Somit entschlossen wir uns nach Sihanoukville zu fahren. Diesemal mit dem langsamen Bus.

Was für ein Fehler! - sollte sich später raus stellen

 

Grüsse aus Phnom Phenh

Battambang

Mittwoch, 03.01.2018

Nachdem wir nun Siem Reap und damit die Tempel von Angkor abgehakt haben, wussten wir erst nicht so recht, wohin die Reise nun gehen soll. Die meiste Zeit der Reise planen wir ja sehr spontan. Auch diesmal holten wir unser Busticket für Battambang erst am Abend davor. Was gibt es in Battambang, was sich zu besuchen lohnt? Der Reiseführer empfiehlt die Stadt als Highlight. Manch einer würde sagen: Brauch kein Mensch die Stadt, aber wir fuhren einfach mal hin.

In der Umgebung sind einige Tempel der Khmer und eine Killing Cave. Eine Touristenattraktion, der etwas anderen Art. Also nahmen wir uns ein Tuk Tuk und besuchten die hiesigen Tempelanlagen. Diesmal auf einem Hügel erbaut, bot sich eine geniale Aussicht auf die Landschaft. Danach ging es zu den Killing Caves. Dort meuchelten und quälten die Roten Khmer ihre Opfer bis zum Tode. Noch heute liegen dort Knochen und Schädel von Erwachsenen und Kindern. Die Geschichte der Roten Khmer Zeit ist schon echt abartig. In 3 Jahren 8 Monaten und 20 Tagen töteten die Khmer ihre komplette Elite. Ca. 2 Millionen Khmer wurden in den 70ern umgebracht. Schon sehr merkwürdig, was die Menschen so über den kompletten Globus miteinander machen.

Am Abend war dann aber noch ein erfreuliches Highlight. Die Nachbarhöhle wurde von Millionen von Fledermäusen bewohnt, die pünktlich zum Sonnenuntergang aus der Höhle geschossen kamen. Über eine halbe Stunde flogen diese aus ihrer Höhle heraus. Ein tolles Naturschauspiel. Und ein nützliches dazu, denn die Kollegen fressen Insekten aller Art. 

Am nächsten Tag ging die Reise nach Phnom Penh. Was für eine Fahrt. 

Die Tempel von und um Angkor Wat

Samstag, 30.12.2017
  • Am 27. Dezember haben wir Laos verlassen und sind nach Kambodscha eingereist. Dieser Grenzübertritt ist, laut Reiseführer und diversen Blogs im Internet, eine spannende Angelegenheit. An verschieden Punkten versucht man dem Touristen von Welt dubiose Stempelgebühren zu entlocken und Gesundheitszertifikate zu verkaufen. Wir waren aber darauf eingestellt und konnten zumindest einer dieser Korruptionsfallen umgehen. Nachdem wir unser Visa im Pass hatten, ging es noch 7 h bis Siem Reap -eine Stadt, die nur für Touristen gebaut ist. Hotel reiht sich an Hotel und eine Kneipe nach der anderen. Wir hatten uns diesmal für die 5 Nächte eine Unterkunft mit Pool gegönnt.
    In der Stadt warteten Hunderte von TukTuk-Fahrern, die uns nach Angkor Wat fahren wollten. Bei der Ankunft in Siem Reap hatten wir uns einen gut Englisch sprechenden Fahrer warm gehalten. Wir hatten uns für um 8 Uhr am Folgetag verabredet. Ein Tuk Tuk stand zwar pünktlich um 8 Uhr vorm Hotel, aber der Fahrer war ein anderer. Unser Fahrer war scheinbar krank geworden und schickte uns seinen Kumpel, der grade aus der Nachtschicht kam, als Ersatz.
    Als erstes ging es zum Ticketcenter, wo schon Menschenscharren an den Ticketschaltern anstanden. Wir entschieden uns für ein 3-Tagesticket für 62$ pro Person. Ganz schön heftig, wenn man bedenkt, wo das ganze Geld landet. Das ist aber eine Geschichte für daheim.
    Was soll man nur über Angkor Wat und die hunderten anderen Tempel in der Umgebung sagen? Also es ist absolut faszinierend, imposant, gewaltig und die schiere Masse an Steinen, Tempeln, die fein ausgearbeiteten Reliefs, die architektonische Leistung ist einfach unglaublich. Wir können nur jedem, der die paar Kröten in der Tasche hat, empfehlen, diesen Ort einmal im Leben zu besuchen. Dies ist wirklich mal Weltkulturerbe, was es zu erhalten gilt.
    Wer und wann diese Tempelanlagen (im ganzen Land übrigens 1200 Tempel!) erbaut hat, das kann und  muss jeder für sich selbst entscheiden. Auf jedenfall wurden alle Tempel so errichtet, dass Stein auf Stein exakt passt. Kein Mörtel, Beton oder sonstiges, was heutzutage ein Bauwerk zusammen hält.
    Zu den Highlights und gleichzeitig zu den größten Tempeln gehören Angkor Wat, Angkor Thom und Bayon. Aber auch die " kleineren" Tempel sind schon atemberaubend. Und bei 33°C ist auch der Auftieg auf die steilen 30 Meter hohen Pyramiden eine Herausforderung.
    Es hat uns sehr gefallen in Angkor Wat. Auch unser Ersatzfahrer konnte uns viele interessante Dinge über die Tempel und die Umgebung geben.
    Silvester stand für uns ebenfalls in Siem Reap an. Da wir noch am 31.12. die Tempel besichtigen waren, zogen wir abends noch ein paar Bahnen im Pool.
    Danach ging es in die Stadt. Dort kippten wir noch paar Bierchen und entschlossen uns nicht in dieser Menschenmasse ins neue Jahr zu rutschen. Stattdessen sprangen wir pünktlich 23:59:59 in den Pool und tauchten quasi in 2018 ein.
    An dieser Stelle wünschen wir euch allen ein frohes neues Jahr!
    Am 1.1.18 ging es mit dem Bus nach Battambang. Eine Stadt die niemand braucht? Wir werden sehen.
    Viele liebe Grüße aus dem Khmerreich Modell Angkor Bayon Tempel Angkor Wat SonnenaufgangTempel mit ElefantenAngkor Wat Bayon Angkor Thom( Tomb Raider Tempel ) Auf Angkor

Willkommen im Land der Khmer, willkommen in Kambodscha

Mittwoch, 27.12.2017

Wir haben es geschafft, sind da. 

Die guten Nachrichten zuerst:

Hotelpool ist spitze und bei 33 Grad im Schatten eine herrliche Anlaufstelle.

Morgen gehts es 3 Tage lang in die Tempelanlagen nahe Siem Reap. Ach bekannt als Angkor Wat, wobei das nur 1 Tempel von Tausenden darstellt. 

Leider ganz schön teuer hier das Pflaster. 

 

P.s. die anderen Berichte sind jetzt mit Impressionen versehen.

 

Also bis spööööter

 

 

4000 Island

Montag, 25.12.2017

Weinachten im Mekong...4000 Inseln

Die größten Wasserfälle Asien stürzen sich in der Region 4000 Inseln in die Tiefe. 

Und bald gehts nach Cambodia

Pakse & Umland

Donnerstag, 21.12.2017

Von Konglor aus ging es mit dem TukTuk Richtung Pakse. Früh um 6 Uhr war Pickup am Resort. Vicky, unsere Gastgeberin, hatte uns noch ein schönes Paket Bemmen geschmiert. Nachdem wir alle Touristen eingesammelt hatten, ging es zurück zur 40 km entfernten Kreuzung, welche nach Pakse abzweigt. Auf dem umgebauten Isuzu Transporter hatten sich fleißig 16 "weisse" Touristen eingefercht. Auf den nächsten 40 km kamen noch 9 Laoten und 2 Babys mit auf die Hitsche gesprungen. Die letzten 4 mussten sich schon hinten ans Fahrzeug hängen. Dies hielt bis zur nächsten Flussquerung. Die Brücke, die über den Fluss führte, war zu niedrig und zu instabil. So hieß es absteigen und zu Fuß, mit Gepäck, über die Brücke schlappen. Danach wurde wieder aufgesattelt und die Fahrt ging weiter. Nächstes Hindernis war die Bergkette, die es zu überwinden galt. Da die Straße steil war und außerdem Schlaglöcher, so groß wie Bombenkrater, hatte, hieß es laufen. Der TukTuk Fahrer versuchte derweil sein Roß durch die Schlaglöcher und die verunglückten LKW zu manövrieren. Bis zur nächsten Stadt, Thakek, waren es noch 2 Stunden Fahrt, die natürlich nicht reibungslos von Statten ging. Auf halber Strecke fiel dem Fahrer auf, dass wir wahrscheinlich ein wenig nach rechts ziehen. Also beim erst besten Reifenservice angehalten und das Hinterrad reparieren. Rad ab, Gummi runter, neuer Schlauch rein, Gummi wieder druff, Rad dran. Das ganze in einer Geschwindigkeit, das sich manch ein Kfz-Mechaniker in Deutschland, umgucken würde. 

Wir erreichten den Busbahnhof noch pünktlich und konnten sofort in den Bus nach Pakse hüpfen. Der brauchte noch geschlagene 8 Stunden bis nach Pakse. Da wir aller 15 anhielten um zu rauchen, Toilettengeschäfte erledigen und die Horde von Muttis in den Bus zu lassen, die ihr Straßenhuhn versuchten los zu werden.

Am nächsten Tag mieteten wir uns einen Scooter und fuhren zu dem Tempel der alten Khmer. VAT PHOU.

Das ist der kleine vergessene Bruder von Angkor Wat. Eine sehr schöne Fahrt am Mekong zum 40 km entfernten Tempel. Also das hat uns schon sehr beeindruckt, was die alten Khmer so vor 1400 Jahren gebaut haben. Da sind wir ja auf Angkor gespannt. 

Den Roller behielten wir gleich noch weitere 2 Tage, um in die Kaffeeregion Laos zu fahren. Eine 2-Tagestour mit dem Scooter zum Bolaven Plateau stand an.

Am ersten Tag besuchten wir Mr. Vieng der eine sehr interessante Tour durch seinen Garten (Kaffeeplantage ) machte. Unzählige, aber schöne Wasserfälle luden immer wieder zu einem Stop ein. Unser Tagesziel war ein verträumtes Dörfchen an einem der vielen Wasserfälle. Dort konnten wir zum späten Abend noch beim Elefantenbaden zuschauen. Danach ging es für uns in die Fluten. 

Beim Abendessen bei einer Belgierin ließen wir die Erlebnisse des Tages ausklingen. 

Am nächsten Morgen wollten wir die Wasserfälle des Dorfes erkunden, was sich schwieriger als erwartet gestaltete. Denn die Hinweisschilder waren alle verblichen. Also fuhren wir in ein sehr ursprüngliches Dorf, da ein Wegweiser in das Dorf verwies. Da wurden wir von allen Kindern des Dorfes begrüßt. Nach dem wir gefragt hatten, ob es zu den Wasserfällen geht, und die Kinder uns den Weg zeigten, ging die kurze Wanderung los. Drei kleine und engagierte Jungs begleiteten und führten uns bis zu dem Wasserfall. Danach wollten die kleinen Ihren Lohn. Wir hatten sowieso beschlossen, was für die Guides springen zu lassen, aber dass die ihr Geld einforderten, war schon witzig.

Zurück beim Roller stand das älteste der Kinder immer noch fordernd nach der Parkgebühr für den Roller. Aber schon bei der Ankunft meinte ein älterer Mann, dass wir kostenlos parken dürfen.

Der Rest des Tages war auf dem Roller zu absolvieren. Viele schöne Wasserfälle konnten wir besuchen, einer davon 120 m hoch. Alles in allem war es eine der besten Touren der Reise.

Am nächsten Tag ging es zu den 4000 Inseln. Dort sollte Weihnachten verbracht werden.

 

Lg

Konglor & Konglor Cave

Donnerstag, 21.12.2017

Wir sind in dem über 40 km langen Tal, in dem sich die Konglor Höhle befindet, erst zum Abend angekommen. Obwohl wir, in Vientiane, pünktlich um 8 Uhr abgeholt wurden. Aber eine Busfahrt in Laos, ist ein bisschen wie bei der deutschen Post Pakete austeilen. Es wird aller paar Meter angehalten und irgendwas ein oder aus geladen. 

Nachdem wir unsere Bambushütte im Springriver Resort in Beschlag genommen hatten, ging die Sonne auch schon unter. Und das bedeutet hier, es Finster wie im Bärenar...

Die Höhle besuchten wir dann am nächsten Tag. Da die Höhle durch einen kompletten Berg, auf dessen andere Seite führt, stand uns ein längere Trip im dunkeln bevor. Durch die ca. 7 km lange Höhle fließt ein Fluss, der sogar mit Booten befahrbar ist. Also mieteten wir uns ein Boot mit Fahrer und die dazugehörige Stirnlampen.

Vor der Höhle war es eiskalt, als wir jedoch genau unter dem Eingang standen, war es plötzlich schwülwarm. Das war schon mal das erste was  uns sehr verblüffte. Danach stiegen wir in den Kahn ein und der Meister donnerte mit einem Affenzahn ins Stockdunkle nichts hinein. Nur die Lichtkegel der 2 Stirnlampen wiesen den weg durch die Höhle.

Als die Lampe des Guides kurz versagte, und Sophie ihre aufgrund eines Missverständniss auch aus machte, war es schwarz. Das war zugleich der Zeitpunkt als der Fahrer kurz in Panik verfallen zu schien. Denn der donnerte, immer noch mit einem Tempo, durch die nun absolut finstere Höhle. Aber kurz darauf waren beide Lampen wieder an, und es konnte weiter gehen.

Trotz dem war es sehr sehr unheimlich darin. Ein bisschen hätte man denken können, das der Fährmann des Todes ( Charon ) einen auf die andere Seite bringt. Viel anders kann es fast nicht sein.( Ausser das wir keine Münze unter der Zunge hatten ) Mitten in der Höhle konnte man dann ein Stück zu Fuß des Weges gehen und die Tropfsteinformationen bewundern. Wie alt die wohl alle sein mögen?

Danach ging es weiter mit dem Boot, bis endlich wieder Tageslicht zum Vorschein kam. Nach einer kurzen Pause, ging es dann den selben weg zurück. 

Auf jeden Fall ist das ein "muss" für jeden Laosreisenden. 

Die restliche Zeit erkundeten wir das Tal zu Fuß und per altem Holzkahn. 

Um 6 Uhr am nächsten morgen ging der Bus nach Pakse. Wieder eine Reise die uns im Gedächtnis bleiben wird. 

 

LG

 

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